Plastikwirbel

Um die Plastikwirbel, deren Entstehung und Verformung zu verstehen, sollte man sich erstmal ein Bild darüber machen, wie die Strömungen in unseren Ozeanen und Meeren funktionieren. Zur Veranschaulichung haben wir hier ein Video herausgesucht.

Schauen wir doch mal in eine sehr informativen Dokumentation, jedoch sind das Daten von 2011, die sich bis heute erheblich gesteigert haben dürften:
Die Müllinseln – Dokumentation Februar 2011

Der größte der 5 globalen Wirbel ist der ‘Great Pacific Garbage Patch’, der nach heutigen Angaben bereits eine Größe hat, die 4 Mal so groß wie Deutschland ist. Nach den Videos kann man sich nun schon fast ein Bild machen, aber an dieser Stelle möchten wir noch einen Vergleich anfügen, um sich diesen Giganten noch besser vorstellen zu können.

Wenn wir uns einen solchen galaktischen Wirbel vor Augen führen, wird zu dem bewusst, das alles im Großen wie im Kleinen existiert, aber es erklärt auch, warum es sich bei diesen “Inseln” um einen gigantischen Teppich handelt, der nicht nur unterschiedliche Konzentrationen aufweist, sondern auch nicht wirklich mit einer Insel verglichen werden kann. Der begriff ‘Insel’ wird dabei zur rein bildlichen Darstellung. Jedenfalls wird hier schon klar, … eine Insel aus Müll zu bauen, kann wirklich keine Option sein.

Darüber hinaus sollte angemerkt werden, das es überall auf den Weltmeeren kleiner Wirbel von wenigen hunderte Metern, bis zu etlichen Kilometer gibt, die sich irgendwann diesen großen Wirbeln anschließen werden. Sie begleiten die Straßen und enden in den 5 großen Wirbeln. Dabei werden die Plastikteile durch Sonne, Wind und Salzwasser immer weiter “gemahlen”, bis sie als Mikroplastik in immer grössere Tiefen vordringen. Nicht ohne Grund nennt man diese Wirbel unter einigen Aktivisten auch Waschmaschinen.

Wenn es um die Beseitigung dieser großen Wirbel geht, sollten diese aus dem Auge oder Mittelpunkt nach außen gereinigt werden, denn sie stellen das Endziel des schwimmenden Mülls in den oberflächennahen Bereichen dar. Dabei sollten sich Großanlagen, die möglicherweise auch in Flotten und Verbänden agieren, ihrer Einflussnahme bewusst werden und dementsprechende Abstände zwischen den Anlagen einhalten, und sie sollten mit der Drehrichtung des Wirbels fahren, um die bestehenden Wirbel so wenig wie möglich zu beeinflussen. Denn diese Wirbel werden benötigt und spielen eine wichtige Rolle.

Aber auch innerhalb der großen Wirbel gibt es eine Vielzahl an kleineren Wirbeln.