Die OKEANOS Ocean-Cleaner

Die OKEANOS Ocean-Cleaner ist eine bewegliche Plattform mit gigantischen Abmessungen. Die nachfolgenden Bilder zeigen eine Konzept-Darstellung, die im Anschluss an eine saubere Projektierung und Planung realisiert werden könnte. Die hierfür erforderlichen Grundlagen, wie die Planung selbst und die Organisation, sollten keine wirkliche Herausforderung bedeuten, wenn man den richtigen Stab dafür zusammen bringt. Selbst der Bau und das Bereitstellen eines Standortes sind augenscheinlich einfacher lösbar, als das im ersten Moment den Anschein hat. Der aktuelle Stand ist, das wir es für möglich halten, diesen Prototypen innerhalb von 12 bis 18 Monaten zu realisieren. Aber schauen wir uns doch die Ocean-Cleaner im Detail an.

Die Plattform hat eine Breite von 400 m und ist von Bug bis zum Heck 600 m lang. Die Backbord- und Steuerbordseiten sind jeweils ebenfalls 400 m lang. Die max. Bauhöhe liegt bei rund 70 m, von denen gut 48 m den Tiefgang im Einsatz darstellen. Zum Schutz der Natur wird diese Anlage in weiten Bereichen aus Edelstahl produziert, so sind Betriebszeiten von 80 bis 100 Jahren und länger denkbar, weshalb hier die Langlebigkeit die Naturverbundenheit bestimmt. Der Vorteil ist, das hier sehr wenig Oxyde entstehen und belastende Lackierungen sind nicht erforderlich. Darüberhinaus kommt im Rahmen einer Verwirklichung wahrscheinlich eine interessant Mischbauweise zum tragen, auf die wir im Rahmen der Realisierung eingehen werden.

Das Besondere ist, das diese Anlage den Müll in verschiedenen Stufen aus dem Meer holt. Die erste Stufe besteht aus einer Rampenförderung, die das Wasser, je nach Erfordernis, nach groben Plastikteilen durchsiebt. Dies geschieht in den Oberflächen nahen Bereichen und ist dem Erfordernissen Rechnung tragend bis 5 m Wassertiefe justierbar. Mit dieser Technik werden den lebenden Bewohnern, die hier versehentlich in die Fänge geraten, aber keinen Schaden zugefügt. Sie gelangen dank menschlicher Hilfe unversehrt wieder in die Freiheit.
In der zweiten Stufe werden die oberen Zentimeter der ruhig gestellten See aufgegriffen. Auf dem Weg, den diese wenigen Zentimeter bei ihrer Reinigung durchlaufen, werden schwimmende Öle und Chemikalien abgeschieden und das Wasser wird gereinigt dem Meer zugeführt. In einer Zwischenstufe dieses Reinigungsprozesses werden die Mikropartikel und Kleinstlebewesen durch geeignete Verfahren abgesondert. Sie werden in einer eigenen Stufe getrennt.

Die dritte Stufe ist das Abfiltern mit einer Querschnittsfläche von 400 m Breite und etwa 100 m Tiefe, durch die das Wasser geführt wird. Während der Fahrt entsteht ein Staudruck der diesen Prozess fördert. Durch mehrschichtige Siebe mit abgestuften Sieblochweiten werden so von grob nach fein die unterschiedlichsten Partikelgrößen bis zu einer Größe von 0,2 mm abgefiltert, was teils technisch unterstützt wird. Dafür ist ein Endlosförderband mit entsprechenden Filteraufsätzen bestückt. An der Oberfläche angekommen werden die Siebe ausgeklinkt, und Schicht für Schicht in einer automatischen Reinigung schonend gereinigt, damit auch an dieser Stelle lebendem Beifang nichts passiert. Diesem Bedürfnis angepasste Förderbänder helfen, mit ausreichend Wasser alles in die Sortierung zu befördern, wobei die Vorsortierung hier bereits genutzt wird. Dieses angedachte Verfahren wird nach unserer Meinung ausreichen, damit etwa 90% des lebenden Beifangs, bis hin zum Zooplankton, Phytoplankton und Krill, am Ende wieder und wohlbehalten den Weg in die hohe See findet.

Der ausgesonderte Müll, der ja nicht nur aus Plastik besteht, wird direkt in KDV-Anlagen (katalytische drucklose Verölung) in Diesel umgewandelt und in gesonderten Tanks gelagert. So wird der Müll qualitativ maximal aufbereitet und der Platzbedarf zur Einlagerung sinkt drastisch, wenn man bedenkt das Plastikmüll mit etwa 100-120 kg / m³ kalkuliert werden kann. Die Gefahr das sich ein Teil erneut in der Natur verteilt, sinkt dementsprechend. Die Anlage kann mindestens 270.000 m³ diese Diesels einlagern, aber auch deutlich größere Mengen sind realisierbar. Darüber hinaus führt jede Anlage ein maximales Volumen von jeweils 135.000 m³ von den erforderlichen Katalysatoren mit sich. So sind die Transporte von und zur Plattform ebenfalls optimiert und die Umweltbelastungen können auch hier maximal optimiert werden.

Neben den KDV Anlagen ist ein wissenschaftlicher Bereich mit zwei Abteilungen vorgesehen. Hierbei geht es einmal um die Erforschung und die Überwachung. Ständige Kontrollen und unvorhersehbare Problemstellungen sollten grundsätzlich nicht unterschätzt werden. Darüberhinaus ist eine Notfall-Station angedacht, die es ermöglicht sofort Tieren zu helfen, die in Not geraten sind. Aber in einem gewissen Rahmen werden wir auch in dem einen oder anderen Fall Tiere pflegen können. Eine der wichtigsten Entlastungen der Natur bei diesem Projekt ist allerdings die sehr hohe autonome Selbstversorgung, so das nur sehr wenige Güter transportiert werden müssen. Da die Anlage über rund 30 Hektar Flächen verfügen kann, ist Viehhaltung und Fischzucht für den Eigenbedarf, sowie Aquaponik- und Hydroponikanlagen sehr leicht realisierbar.

Diese Anlage ist in jeder Hinsicht darauf ausgerichtet, naturverträglich zu wirken. So wird diese Plattform, die etwa 1,3 Mio m³ Wasser verdrängt, von 40 Motoren mit einer Leistung von zusammen 400.000 – 500.000 PS angetrieben. Die Kraft wird auf insgesamt 40 Wasserketten übertragen, die nahezu geräuschlos die Anlage durch die Meere schieben. Dabei werden je nach Treibgutdichte zwischen 3 und 6 Knoten erreicht (5,5 bis 11 kmh). So wird mit einer Anlage täglich eine Fläche von bis zu 15.000 Fußballfeldern von Müll befreit. Eine große Fläche, aber nichts im Vergleich, wenn mann bedenkt, das die Oberfläche unsere Ozeane und Meere rund 44,2 Mrd. Fußballfeldern entspricht. Dazu kommt das diese Anlage pro Tag bis zu 10,5 km³ an Wasser filtert und dabei sollte sie bis zu 100.000 m³ loses Plastik in der Spitze fördern können.
Auch die Verletzungsgefahren für Tiere sind sehr gering. Die Erforderliche Energie kommt aus mehreren Gas-BHKWs, die so neben der elektrischen Energie auch die erforderliche Wärme als Nebenprodukt bereit stellen können. Die für diese Leistung erforderliche Energie kommt aus Braunsgas, das mit einer On-Board-Elektrolyse bereit gestellt wird. Bei der Elektrolyse handelt es sich um eine Kaskadenanlage, die auf einem Overunity von 300 % aufbaut. Ansonsten ist diese Plattform auf dem modernsten und umweltverträglichsten Stand der Technik, bei der die Ökologie absoluten Vorrang hat.

Für die geschätzte Besatzung von 200 Menschen ist neben eine Vielzahl Freizeit- und Fitnessangeboten auch eine Kranken- und Notfallversorgung in angemessenem Umfang berücksichtigt. Alle Faktoren die hier eine Relevanz spielen können, sind oder werden in jedem Fall Berücksichtigung finden. Ansonsten ist eine solche Plattform sehr vielseitig ausgestattet. Darüber hinaus kann man diese Plattform am besten optimieren, wenn sie im Flottenverband zum Tragen kommt. Ihr hauptsächlicher Einsatzbereich sind die großen Wirbel. Sie beginnen in der Mitte dieser Wirbel und arbeiten sich mit der Fließrichtung des Wirbels in einer immer größer werdenden Spirale nach außen. So wird die Fläche an sauberen Ozeanen, die so leicht nicht mehr verunreinigt werden können zunehmend  größer. Die Anlagen folgen so systematisch dem Weg, den das Plastik hinter sich hat. In angemessenen Abständen sollte hier die Zahl der Plattformen kontinuierlich aufgestockt werden, da es sich bei dieser Plattform von Anfang an um einen konstruierten Baukasten handelt; So ist es sehr leicht, das in allen Teilen der Welt auch diese Anlagen nachgebaut werden können. Aber diese Anlagen sind dann nicht die Einzigen und es werden darüber hinaus viele verschiedene Systeme benötigt, die alle im Rahmen ihrer Konstruktion ihren Aufgaben folgen werden.

Was wir brauchen sind einige Ingenieure, mit denen wir die grundsätzliche Realisierbarkeit nochmal fachkompetent prüfen und die Projektierung vorbereiten können. Wer uns helfen möchte das zu realisieren, darf sich gerne melden.