Förderung Bewusstseinswandel

Wenn wir von dem Bewusstseinswandel reden, dann reden wir auch von einem Bereich in der direkten Zukunft, für den viele Menschen unterschiedliche Vorstellungen haben. In verschiedenen Lebensbereichen lässt sich der Bewusstseinswandel schon erahnen, bei einigen wenigen Menschen ist er sogar ansatzweise erkennbar und einige Veränderungen in der Entwicklung des Menschen geben entsprechende Hinweise. Jedoch sind allgemeingültige Wissensgrundlagen nicht vorhanden, die für einige Bereiche unserer Entwicklung jedoch eine grundlegende Rolle zu spielen scheinen. Die vielen verschiedenen Sichtweisen und teils konträren Erkenntnisse einzelner entsprechen letztlich verschiedenen Definitionen, die sich hier versuchen zu erklären, aber nicht dem grundlegenden Wissen zugerechnet werden können. Und das macht dann die Sache etwas schwieriger, denn wie sollen wir etwas in der Zukunft definieren können, für das wir aktuell über kein ausreichendes Wissen verfügen. Wir können uns nur in dem für uns erkennbaren Umfang auf diesen Wandel einstellen und sollten die daraus resultierenden Grundvoraussetzungen definieren, um dem Wandel den erforderlichen Freiraum zu geben. Diese am erkennbaren Bedürfnis fokussierte Denkweise, entspricht auch einer wesentlichen Orientierung der globalen Gemeinschaft. Sie weicht damit von der aktuell gelebten Form ab und schließt überflüssiges aus. Sie schließt auch jede Form der subjektiven Fokussierung aus und strebt vom Grundsatz immer die maximal erkennbare Objektivität an.

Damit wird ein Punkt in der bisherigen Entwicklung der Menschheit besonders deutlich, auch wenn dieser Punkt zeitlich noch zu definieren ist. Bis zu diesem Punkt konnte sich der Mensch auf seine 5 wichtigsten Wahrnehmungssinne verlassen, die wir als sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen Tag täglich erleben. Durch die verschiedenen Entwicklungen, die sich aktuell in unserem Leben manifestieren und ausprägen, wird deutlich, das wir uns nur noch begrenzt darauf verlassen können. Wir haben eine Komplexität und Tiefgründigkeit in unserer Entwicklung erreicht, die es zunehmend erforderlich macht, auf unabhängiges fundamentiertes Wissen zurück greifen zu können. Schließlich erleben wir immer wieder, das wir durch unsere Sinne getäuscht werden können. Wenn wir in diesem Zusammenhang die Selbstbetrachtung des Menschen, also uns die egozentrische Betrachtung vor Augen führen, sind wir zukünftig in weiten Teilen auf vertrauenswürdige Wissensquellen angewiesen. Dabei ist es wichtig das diese Quellen sich niemals auf ausschließliche und pauschalisierte Betrachtungen begründen. Schließlich geht es bei diesen Betrachtungen um subjektive Betrachtungen einzelner Menschen, gleichorientierter Gemeinschaften oder in sich geschlossener Interessengruppen, die einen Maßstab für alle erklären wollen. In diesen Fällen wird die natürliche Vielfalt in jeder Hinsicht ausgeschlossen und bleibt unberücksichtigt, was die notwendige Objektivität in Frage stellt und ausschließt.

Was jetzt die Förderung des Bewusstseinswandels betrifft, so betrifft es letztlich jeden einzelnen Menschen und jeder findet alles in sich selbst. Die Grundlagen unseres Lebens wandeln sich aus der fordernden, meist nach außen gerichteten Form, in die aufbauende leistenden Form des jeweiligen Ego, durch die jeder seinen Beitrag leistet. Das wiederum begründet sich in der Selbsterkenntnis jedes einzelnen, die er aus seiner Selbstverantwortung einbringt. Damit bildet sich aus der Summe nahezu aller Subjektivitäten eine Objektivität, die in der Lage ist allgemeingültiges Wissen, dem Stand der Entwicklung entsprechend, zu generieren. Jeder wird damit zu dem Teil des ganzen und wir können damit wieder eine Harmonie in unseren verschiedenen Entwicklungsbereichen erreichen. Der angenehme Nebeneffekt ist, das sich neues Wissen darauf aufbauen kann, wir fehlendes und bisher geheimes Wissen qualifiziert in die Entwicklung schadensfrei einfließen lassen können und wir schließen für die Zukunft aus, das Wissen unberücksichtigt bleibt.

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