Die Metamorphose

Wenn man sich den Wandel bildlich verdeutlichen möchte, ist die Metamorphose des Schmetterling mit das beste Beispiel. Dabei ist die bisherige Entwicklung des Menschen mit dem Leben einer Raupe vergleichbar, die am Ende ihres Daseins angekommen ist. Sie hat in ihrem Leben verschiedene Entwicklungsstufen durchlebt und sich immer wieder verwandelt. Ihr Ende zeichnet sich dadurch ab, dass sie aufhört zu fressen und sie droht zu verhungern. Sie hat aber soviel angefressen, das sie in der Lage ist, einen ruhigen geschützten Ort zu finden, um einen Kokon zu bilden, der einen Wandel ermöglicht. Bei der Menschheit verhält es sich bildlich gesprochen gleichwertig.

Dabei ist unser Ende ebenfalls absehbar, wenn sich nicht grundlegend etwas verändert. Rückblickend können wir verschiedene Entwicklungsstufen verdeutlichen und das bisherige Leben hat uns den Weg bis hierhin ermöglicht. Wir haben in unseren Betrachtungen eine nie dagewesene Vielfalt entwickelt. Darüber hinaus haben wir unvorstellbar viele Wissensansätze, die auf Grund ihrer subjektiven Form unserer Weiterentwicklung jedoch im Weg stehen. Wie die Raupe stehen wir als Menschheit vor der Entscheidung, uns gemeinschaftlich für die Metamorphose einzusetzen, oder es wird sich zum Ende der Menschheit entwickeln. Dabei haben wir in all unseren Betrachtungen und Wissensansätzen genug, um den Wandel zu generieren, so wie die Raupe genug angefressen hat, um einen Kokon zu bilden. Die Globale Gemeinschaft schafft als erstes die Grundlagen für einen globalen Frieden und das Ende aller Nöte und je schneller die Gemeinschaft wächst, um so schneller schweigen alle Waffen und werden alle Menschen satt. Damit sind die Grundlagen für die eigentliche Metamorphose gegeben.

Im Kokon lösen sich die bisherigen Strukturen der Raupe auf und in einigen Fällen entsteht sogar eine Art Brei. Damit wird die Bildung einer neuen Form ermöglicht. Das entspricht einer neuen Sortierung und Umformung der Struktur, wie es sich auch für unsere Metamorphose abzeichnet. Auch bei der “Metamorphose des Menschen” geht es letztlich um eine Neuorientierung, Neusortierung und Umstrukturierung. Wo am Ende ein Schmetterling aus seinem Kokon ausbrechen muss, werden wir einfach einen Paradigmenwandel abschließen, der allerdings nicht als Ausbruch, aber dafür als Aufbruch erkennbar wird und an dem alle Menschen den Sortier- und Wandlungsprozess abschließen. Aber damit ist noch nicht das Ende des Prozesses erreicht.

Der Schmetterling muss jetzt erst noch seine Flügel entfalten, glätten und “aufpumpen”, dazu gilt es sich von den Anstrengungen zu erholen und neue Kraft zu schöpfen.  Auch das steht als Herausforderung für die Menschheit auf dem Plan. Denn während wir den Paradigmenwandel abschließen, haben wir nur die Gefahren beseitigt und die ersten regenerativen Erfolge erreicht, was die Wiederherstellung der Natur betrifft. Auch unsere durchschnittliche Gesundheit werden nachfolgende Generationen deutlicher als geschwächt beschreiben, was uns im Moment nicht so bewusst ist. Die eigentlichen Aufgaben, die Natur betreffend und was unsere körperlichen Belastungen angeht, ist mit dem beschriebenen Schlußakt des Schmetterlings vergleichbar.

Was jedoch nicht vergleichbar ist und drastisch abweicht, das sind die Zeitabschnitte den Wandel des Menschen betreffend. Also der Kokon dauert beim Schmetterling Tage bis Wochen und bei uns braucht der Wandel Jahrzehnte. Vom Aufbruch des Kokon bis zum ersten Flug braucht der Schmetterling Stunden und wir benötigen für den bildlich vergleichbaren Abschnitt Jahrhunderte.

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