Die Meere reinigen

Das Problem

Unsere Gewässer global sind voll mit Plastikmüll und Dingen die da nicht rein gehören. Jahrzehntelang haben wir geglaubt, wir können diese Ökosysteme der Natur unbemerkt und ohne jede Konsequenz belasten. Einige die es besser wussten, die wurden ignoriert und belächelt. Die Karikaturen der vergangenen 5 Jahrzehnte erinnern noch an diese weitsichtigen Menschen. Aber in den letzten 10 Jahren rückt das Problem immer deutlicher in den Fokus unseres Alltags. Konsequenzen aus der Ignoranz der Realität, durch den Alltag gefordertes blindes Vertrauen, das durch wenige gierige Menschen missbraucht wurde und fehlendes Vorstellungsvermögen ließ dieses Problem zu dem werden, was es heute darstellt. Dazu kommen die Mikroplastikpartikel, die man uns unterschiebt, die nicht selten im unlesbaren Kleingedruckten unserer Cremes, Pasten und Gele aufgeführt werden. Auch in der Wirtschaft sind der Umgang und die Verwendung von Plastik rücksichtslos und ignorant.

Die Analyse

Täglich gelangen eine unvorstellbare Menge an Plastik, in allen Größen und Formen, in die Natur und somit in unsere Flüsse, Meere und Ozeane. Dort treiben sie und verteilen sich so über alle Meere. Ihr Weg endet in großen Wirbeln oder auf dem Grund in der scheinbar unerreichbaren Tiefsee, in denen das Plastik bis zu 500 Jahre auf seinen biologischen Abbau wartet. Heute ist der Größte der 5 großen Wirbel bereits 4 Mal so groß wie Deutschland. Darüber hinaus haben sich unzählige kleine gebildet und nahezu täglich werden es mehr. Die Wasseroberfläche vieler Flüsse bestehen an ihrer Mündung in die Meere nur noch aus Plastikmüll. Hier beginnen breite Straßen von zum Teil tausenden von Kilometern, die am Ende zu den Wirbeln führen. Mittlerweile werden überall sogar Mikroplastikpartikel festgestellt. Noch können wir nicht abschätzen wie die giftigen Weichmacher in ihnen sich auswirken werden, jedoch lässt die Situation eben nichts Gutes erahnen und in dieser Situation von einem positiven Ende auszugehen, ist doch eher als blauäugig zu bezeichnen. Das können wir als Menschheit uns an dieser Stelle bestimmt nicht leisten. Das Schlimme ist, das gerade das Mikroplastik unter anderem auch durch unsere zivilisierten Toiletten, Waschbecken, Duschen und Badewannen seinen Weg in die weite Welt beginnt. Messwerte aus den ersten Jahren dieses Jahrtausends im gerade erst wieder “sauberen Rhein“ haben das bereits bewiesen. Es ist zu einer globalen Katastrophe herangewachsen, dessen weiterer Verlauf selbst bei gutmütigster Betrachtung düstere Aussichten bedeuten, wenn das Problem nicht schnell gelöst wird. Die zu erwartende Entwicklung ist eine jährlich exponentielle Ausdehnung, dessen Steigerungsfaktoren nicht definierbar sind. Vorsichtige Schätzungen gehen von einer Verdoppelung  bis spätestens 2025 aus, wenn nichts dagegen getan wird und sich die Menschheit nicht ändert. Es ist also nicht auszuschließen, dass sich die Gesamtbelastung bis 2030 demnach vervierfachen könnte. Die bisher geplanten Aktivitäten sollen nach aktuellem Kenntnisstand aller frühestens 2020 zu wirken beginnen. Bis dahin werden Millionen von Tieren darunter leiden und mit vollem Bauch verhungern.

Fazit

Der Müll muss wieder unter die verantwortungsvolle Kontrolle von Menschen und das schließt alle naturfremden Materialien und Erzeugnisse ein, auch wenn sie natürlichen Ursprungs sind. Darüber hinaus darf keiner mehr rein und das sollte auf dem schnellst möglichen Weg geschehen, wenn wir die daraus folgenden Konsequenzen verhindern wollen. Die Wirbel sind aufzunehmen, alle Quellen sind still zu legen, die Wege sind zu reinigen und die Randerscheinungen sind zu beseitigen. Auch die Wirtschaft hat in diesem Bereich ihre Pflichten, die nicht irgendwo in der Zukunft beginnen. Es ist nicht nur das eine oder das andere, es ist eine komplexe Aufgabe, die alles gleichermaßen umfasst und die es nicht zu unterschätzen gilt. Eine Aufgabe für Generationen und es wird Jahrzehnte dauern und möglicherweise noch länger. Aber es liegt in der Verantwortung des Menschen, dass hier unnötiges Leid existiert. Aber ganz gleich wie es angefasst wird, es darf die Natur darüber hinaus, wenn überhaupt nur in einem für die Natur erträglichem Maß belasten und es darf kein Leben im Maßstab der Natur zerstört werden. Die Natur ist der Maßstab und wenn alles berücksichtigt ist, dann kann man auch an die Kosten denken. Sicherlich mag das den einen oder anderen schockieren, aber realistisch werden wir wohl keine andere Chance haben.

Die Vision und Idee

Die OKEANOS Ocean-Cleaner ist so eine Vision und Konzeptidee, die hier vorgestellt wird. Sie ist für den Einsatz in einer Flotte konzeptioniert, in der sie die großen Wirbel angeht. Dabei beginnt sie in der Mitte eines Wirbels und arbeitet sich in einer immer größer werdenden Spirale nach außen, immer den  Quellen entgegen. Dabei werden auf einer Breite von 400 m und bis zu 100 m Wassertiefe das Wasser gefiltert und das bis zu einer Siebweite von 0,2 mm. Aber wir arbeiten auch an den Konzepten für die Flussreinigung, für die eine spezielle Fördertechnik angedacht ist und weitere Ansätze liegen bereits  in der Schublade. Zudem gibt es einige Organisationen und Aktivitäten Welt weit, die intensiv an der Umsetzung von Visionen und Konzepten Arbeiten. Einige Menschen rund um diesen Planeten setzen sich mit diesen Problemen auseinander. Viele von ihnen haben ihre Spezialisierung, die sich in einer globalen Gemeinschaft gegenseitig ergänzen. Keiner von uns hat hier für alles die perfekte Lösung und viele Lösungsansätze könnten noch perfektioniert werden, wenn wir alle gemeinsam uns darauf konzentrieren. Wir werden auf dieser Webpräsens auf möglichst alle eingehen, die es uns erlauben werden.

Die Lösung

Es existiert eine Vielzahl an Vereinen und Organisationen, die auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen sich für das Wohl und gegen den Missbrauch unserer Gewässer und deren Bewohner einsetzen und für ihren Schutz aktiv sind. Die Vielfalt, die hier deutlich wird, ist dabei als extrem wertvoll anzusehen, denn dabei hat man sich mit Problemen befasst, als das von den Verantwortlichen noch ignoriert oder als Verschwörungstheorie betrachtet wurde. Zu dem existiert eine wertvolle Vielfalt, die nahezu alle Bereiche einer möglichen Lösung abdeckt. So hat sich hier in einigen Bereichen eine Fachkompetenz entwickelt, der das Leben nicht gerecht wird, sogar nicht gerecht werden kann. Das ist darauf zurückzuführen, dass einzelnen “kleinen“ Gemeinschaften der entsprechende Einfluss fehlt und alles was ihnen widerspricht hat am Ende immer den größeren Einfluss. Dabei sagt ein Sprichwort nicht ohne Grund: Wer mit den großen Hunden pinkeln will, der muss das Bein auch hoch bekommen und so wird ein Verein oder eine Organisation nie so einflussreich sein können, um ihrem Engagement das ausreichende Gewicht zu verleihen und um ganzheitlich und nachhaltig erfolgreich zu sein. Und damit ist es an dieser Stelle klar, wir können die Problematik nur ändern, wenn wir zusammen als eine Gemeinschaft auftreten, der am Ende jeder widersprechende Einfluss unterliegt. Und eben das Potential ist gegeben. Wir müssen es nur umsetzen und die Gemeinschaft der Menschheit begründen … die Global Community of Humanity. Mit ihr werden wir gemeinsam alle Probleme lösen, sie hat die erforderliche Reichweite und sie wird aus den fachkompetenten Arbeiten der einzelnen Organisationen, das zu erfüllende Bedürfnis der Menschheit deutlich machen. Die Gemeinschaft hat als solches keinen Sprecher und kein einzelnes Gesicht. Sie ist mit einem Chor vergleichbar, der einen meist unscheinbar und leicht zu übersehenden Dirigenten hat, der sich am Ende doch nur um die Harmonie im Chor bemüht. Es gibt eben nur eine Administrative Ebene, in der das Miteinander geregelt wird.

Der Weg

Für die Gemeinschaft der Menschen gibt es zwei Dinge die wichtig sind. Zum einen geht es um die Vernetzung der Organisationen und zum anderen geht es um die Bildung der Gemeinschaft, die aus Menschen besteht. Alles ist am Wohl der Menschheit, der Erde, der Natur und der Umwelt orientiert. An dieser Stelle ist anzumerken, es können von außen keine Verpflichtungen entstehen oder existieren. Also nichts muss, aber alles kann. Dabei liegt das Maß bei jeder Organisation selbst. Der Bedarf wird sich darstellen und es sollte möglich sein, den auf diese Art zu decken. Vorgaben und Festlegungen sind hierbei keine zukunftsfördernde Entwicklung.

Der zweite Bereich ist die Bildung der Gemeinschaft. Auch hier gibt es weiter keine Verpflichtungen, was die Zugehörigkeit betrifft. Jeder Mensch, unabhängig von Nationalität, Geschlecht, Hautfarbe, Art, Herkunft, Abstammung und Konfession, kann sich hier erklären. Maßgebend für die Aussagekraft der Gemeinschaft sind hierbei die Menschen, die nach landläufigem Verständnis als volljährig gelten. Man muss sich als Mensch erkennen, für sich selbst diesen Codex ähnliche Orientierung erklären und sich als Teil dieser Gemeinschaft darstellen. Das wichtige ist, das diese Menschen sich am Wohl der Menschheit, der Erde, der Natur und der Umwelt orientieren und das zum Ausdruck bringen. Um diese Gemeinschaft zu ermöglichen und ihr die erforderliche Aussagekraft zu geben ist es erforderlich, das sich Menschen aus so vielen Nationen wie möglich einbringen und das die Zahl der Mitglieder möglichst schnell extrem anwächst. Je schneller diese Entwicklung abläuft, umso aussagekräftiger ist diese Gemeinschaft und umso einfacher und kurzfristiger können wir damit anfangen, effizient und gemeinsam die Korrektur der Plastikkatastrophe und den Tierschutz global um- und durchzusetzen.

Resümee

Wir können nur hoffen, das viele Menschen diese Chance, dies sich jetzt bietet, erkennen und aufgreifen, denn damit kommt die Zeit, in der die Früchte der vergangen Bemühungen greifbar werden.

Die Offenheit des Menschen, seine Fachkompetenz in die Gemeinschaft einzubringen, vermeidet durch die Gleichwertigkeit der verschiedensten Spezialisierungen im Miteinander die heute erkennbaren Spaltungen. Denn jeder Mensch ist so als selbstbewusster und selbstverantwortlicher Mitmensch in der Erfüllung seiner Berufung und Zufriedenheit.